Heiko Maas zu Angriffen der Saar-CDU gegen Bischof Ackermann

HEIKO MAAS: „Angriffe der Saar-CDU gegen Bischof Ackermann mehr als unangemessen“

SPD-Landeschef Heiko Maas hat den Trierer Bischof Stephan Ackermann gegen ungerechtfertigte Angriffe aus den Reihen der Saar-CDU in Schutz genommen. Bischof Ackermann hatte die Saar-Landesregierung für ihre Arbeitsmarktpolitik kritisiert und mehr Engagement bei der Schaffung eines sozialen Arbeitsmarktes eingefordert.

Heiko Maas: „Die Kritik von Bischof Ackermann an der Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung hat wohl genau ins Schwarze getroffen, wenn man sich die Reaktion der CDU betrachtet. Statt die Kritik anzunehmen und offen damit umzugehen, greift die CDU den Bischof in ungewöhnlicher Schärfe an und unterstellt ihm Ahnungslosigkeit. Das ist mehr als unangemessen. Dabei hat Bischof Ackermann nur das gesagt, was SPD und Gewerkschaften seit langem gemeinsam mit den Kirchen und Sozialverbänden fordern: Wir müssen gerade älteren Arbeitslosen neue Wege aufzeigen, wieder im Berufsleben Fuß fassen zu können. Das geht mit einem öffentlich geförderten, sozialen Arbeitsmarkt. Wenn die  CDU jetzt sehr unchristlich reagiert, ist das nur ein Zeichen für die Berechtigung dieses Anliegens. Die Landesregierung weiß selbst sehr genau, dass sie hier die letzten Jahre vieles verschlafen hat und fühlt sich von der katholischen Kirche schlicht ertappt. Es gilt das alte Sprichwort: ‚Getroffene Hunde bellen'“