SPD Gemeinderatsfraktion zu den Äußerungen von Herrn Minister Hartmann in der SbZ vom 25.08.2011 im Lokalteil St. Wendel

Die SPD Marpingen weist die Kritik von Wirtschaftsminister Hartmann in der Saarbrücker Zeitung vom 25.08.2011 energisch zurück.
„Die Gemeinde Marpingen war eine der ersten Kommunen mit einem ordentlichen touristischen Konzept, sonst wäre eine solche Förderung von weit über einer Million Euro für den Härtelwald gar nicht genehmigt worden.“, so Volker Weber Fraktionsvorsitzender der Marpinger Sozialdemokraten zu dem Zeitungsartikel in der Saarbrücker Zeitung.

Jedes Jahr besuchen ca. 50.000 Besucher die Pilgerstätte und den Härtelwald in Marpingen. Die Kapelle und das Umfeld im Marpinger Wald sind mittlerweile zu einem elementaren Baustein innerhalb des touristischen Konzeptes des Landkreises geworden. „Möglichkeiten zur Verbesserung gibt es immer, wie zum Beispiel eine engere Vernetzung mit den anderen ‚Pilgergemeinden’ Tholey und St. Wendel wäre aus Sicht von Marpingen wünschenswert.“, so Weber weiter. Aber Marpingen besonders negativ hervorzuheben und die Maßnahme der letzten Jahre in Frage zu stellen ist nach Angaben der SPD-Fraktion unredlich und stößt auf Unverständnis, da Staatssekretär Kiefaber sich im Übrigen vor ein paar Wochen hier vor Ort gänzlich anders zu dem Thema äußerte, wie man aus der SZ entnehmen konnte.

Viel mehr sollte man sich um eine Wirtschaftsförderung Gedanken machen, die die kleinen Anbieter von Ferienwohnungen und –zimmern entlastet und ermutigt ihre Angebote auszuweiten. Beispielsweise bei der GEZ würde Handlungsbedarf bestehen. Zurzeit muss jeder Eigentümer für seine Zimmer extra GEZ-Gebühren zahlen, was zu besonders hohen Belastungen führt und zu dem Resultat, dass bereits viele Betreiber ihren Ferienbetrieb ganz einstellen oder nur noch Saisonweise vermieten können.
Weber abschließend: „Herr Hartmann sollte sich eher mit solchen Problemen befassen und den Menschen und dem Tourismus vor Ort helfen, anstatt mit negativen Schlagzeilen aufzuwarten. Die Betreiber von Ferienwohnungen brauchen Unterstützung und Niemanden der ihnen ihre touristischen Attraktionen madig macht.“

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