[SPD Gemeindeverband Marpingen]: CDU Urexweiler erzählt nur die halbe Wahrheit

In der letzten Woche veröffentlichte die CDU Urexweiler einen Artikel zum Thema „Sparen – koste es was es wolle!“ einen Artikel der nur die halbe Wahrheit enthält.

Sie verschweigt nämlich, dass die besagte Ausschreibung von Mäharbeiten bereits einmal im Ausschuss und dann ebenfalls im Gemeinderat abgelehnt wurde. Wir sind uns der schwierigen, personellen Lage des Bauhofes bewusst und sehen die Probleme, die die Reduzierung von Personal mit sich bringt. Jedoch kann der gesamte Sparbeitrag nur auch mit dieser Einsparung neben den vielen anderen geleistet werden.               Klar ist auch, dass bei reduzierter Personallage die bekannten Standards bei der Grünflächenpflege zum Beispiel nicht gehalten werden können. Deshalb fordern wir als SPD, die Verwaltung auf eine Prioritätenliste zu erarbeiten die zum einen aufzeigt welche Flächen überhaupt von der Gemeinde gepflegt werden, um dann im zweiten Schritt festzulegen welche Flächen in welchen Intervallen gemäht werden können/müssen.

Wir haben schon zu Beginn des Sparzwangs die Bürgerinnen und Bürger darauf hingewiesen, dass manch liebgewordener Standard abgeschafft bzw. reduziert werden muss. Über 200.000 Euro müssen jedes Jahr aufs Neue eingespart werden, dass dies nicht ohne Einschnitte passieren kann ist jedem klar.

Die von der CDU ins Gespräch gebrachte Gemeinde- und Gebietsreform, was defacto die Auflösung unserer Selbstverwaltung in der Gemeinde gleich kommen kann, ist keine Maßnahme die von heute auf morgen vollzogen werden kann – noch ist die Gemeinde Marpingen alleine in der Lage diesen Strukturwandel zu vollziehen. Im Übrigen wird die SPD auch weiterhin für eine eigenständige Gemeinde Marpingen kämpfen, denn wer glaubt, dass bei einer Zusammenlegung zweier überschuldeter Kommunen alles besser würde, der irrt. In diesem Fall gilt nämlich nicht das mathematische Gesetz Minus mal Minus wird Plus!